Aroma-Felsenbirne

Artikelnummer: BayOZ-83

Wohlschmeckende, großfrüchtige Felsenbirne mit einzigartigem Aroma.
Wir versenden Bäume dieser Sorte wieder ab 10.10.2017. Bestellungen können gerne auch vorher aufgegeben werden.
Bäume dieser Sorte werden im Herbst 2017 wurzelnackt (ohne Topfballen) versendet.

Kategorie: Aroma-Felsenbirne


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Stück


Beschreibung

Wir versenden Bäume dieser Sorte wieder ab 10.10.2017. Bestellungen können gerne auch vorher aufgegeben werden.
Bäume dieser Sorte werden im Herbst 2017 wurzelnackt (ohne Topfballen) versendet.

Aroma-Felsenbirne

Ab Mitte Juni bis Anfang Juli reifen die Früchte. Sie sitzen in Trauben mit sieben bis 30 Früchten. Die Früchte werden zu einer Zeit reif, zu der noch wenig anderes Obst im Garten verfügbar ist. Daher sind die Früchte der Aroma-Felsenbirne bei Jung und Alt besonders begehrt.
Die Früchte sind mittelgroße, beeren-artige Balgfrüchte. Ihre Fruchthaut ist dunkelviolett gefärbt. Sie haben einen Durchmesser von etwa 1,5 cm.
Das Fruchtfleisch ist weißlich bis rötlich. Es schmeckt süß und besitzt ein einzigartiges Aroma.
Ernten Sie die Früchte nicht zu früh, denn sie werden immer süßer, je länger sie hängen. Warten Sie, bis alle Beeren einer Traube violett bis dunkel-blau geworden sind, dann können Sie die ganze Traube mit der Schere ab-schneiden. Die Ernte geht so sehr schnell vonstatten.
Die Beeren können selbstverständlich frisch verzehrt, aber auch hervor-ragend verarbeitet werden: Gedörrt sind sie eine Delikatesse, z. B. als Zutat zu Müsli. Auch ergeben die Früchte ein aromatisches Gelee oder Marmelade. Im Kuchen sind sie ein Genuss.

Die kleinen Bäume werden etwa 1,2 m breit und 2,5 m hoch.

Aroma-FelsenbirneWas ist die Aroma-Felsenbirne?
Den meisten Gärtnern ist die Felsenbirne als apartes, weiß blühendes Ziergehölz bekannt. Zwar tragen die Bäume essbare Früchte, diese sind aber sehr klein und manchmal etwas bitter. Diese Zierformen gehören zu den in Mitteleuropa verbreiteten Arten Amelanchier ovalis, A. laevis und A. lamarckii. Doch die Natur hat weitaus mehr zu bieten. In Kanada sind Felsenbirnen-Arten bekannt, die seit Jahrhunderten vom Menschen als Nahrung genutzt werden. So haben sich wohlschmeckende, großfrüchtige Sorten herausgebildet. Am Bayerischen Obstzentrum wurden die Besten dieser Herkünfte zusammengetragen und bewertet. Aus ihnen konnten hoch aromatische, großfrüchtige Sorten selektiert werden. Inzwischen wurde am Bayerischen Obstzentrum ein eigenes Züchtungsprogramm für die Aroma-Felsenbirne etabliert. In den kommenden Jahren sind daraus viele neue Sorten zu erwarten. Weil die Früchte ein unver-wechselbares Aroma besitzen, wird diese Sortengruppe als Aroma-Felsenbirne bezeichnet.

Standort- und Bodenansprüche
Die Aroma-Felsenbirne ist äußerst genügsam. Sie verträgt trockenen Boden und hohe pH-Werte, kommt aber auch auf feuchteren und sauren Böden gut zurecht.
Das Holz wie auch die Blüte sind außerordentlich frosthart.
Halten Sie um den Stamm eine Baumscheibe mit einem Durchmesser von einem Meter frei von Rasenbewuchs. Niedrigwachsende Sommerblumen können auf der Baumscheibe angepflanzt werden.
Düngen Sie jährlich im März und im Juni.

Blüte und Befruchtung
Die ersten Blüten erscheinen meist schon im ersten Jahr nach der Pflanzung. Die ersten nennenswerten Erträge setzen bereits im zweiten Jahr ein.
Zur Blütezeit im April ist die Aroma-Felsenbirne eine Attraktion. Ihre traubig angeordneten Blüten tragen weiße Blütenblätter, die weithin leuchten.
Die Aroma-Felsenbirne ist selbstfruchtbar. Auch eine einzeln stehende Pflanze setzt also Früchte an.

Frucht und Verwendung
Ab Mitte Juni bis Anfang Juli reifen die Früchte. Sie sitzen in Trauben mit sieben bis 30 Früchten. Die Früchte werden zu einer Zeit reif, zu der noch wenig anderes Obst im Garten verfügbar ist. Daher sind die Früchte der Aroma-Felsenbirne bei Jung und Alt besonders begehrt.
Die Früchte sind mittelgroße, beeren-artige Balgfrüchte. Ihre Fruchthaut ist dunkelviolett gefärbt. Sie haben einen Durchmesser von etwa 1,5 cm.
Das Fruchtfleisch ist weißlich bis rötlich. Es schmeckt süß und besitzt ein einzigartiges Aroma.
Ernten Sie die Früchte nicht zu früh, denn sie werden immer süßer, je länger sie hängen. Warten Sie, bis alle Beeren einer Traube violett bis dunkel-blau geworden sind, dann können Sie die ganze Traube mit der Schere ab-schneiden. Die Ernte geht so sehr schnell vonstatten.
Die Beeren können selbstverständlich frisch verzehrt, aber auch hervor-ragend verarbeitet werden: Gedörrt sind sie eine Delikatesse, z. B. als Zutat zu Müsli. Auch ergeben die Früchte ein aromatisches Gelee oder Marmelade. Im Kuchen sind sie ein Genuss.

Wuchs und Pflanzabstand
Aroma-Felsenbirnen sind sehr kleine Bäume, sie werden nicht so groß wie ihre Verwandten, die Zier-Felsenbirnen. Aus-gewachsen werden sie etwa einen Meter breit und gut zwei Meter hoch. Sie finden also auch auf kleinstem Raum Platz.
Die jungen Bäumchen werden in einem Meter Abstand gepflanzt. Vor der Pflanzung schlagen Sie einen Pflock ein, der gut 1,8 m aus dem Boden ragt. Binden Sie daran den Mitteltrieb fest.

Schnitt
Am besten erziehen Sie Ihre Aroma-Felsenbirne als Spindel mit einem senkrechten Mitteltrieb und davon weitgehend waagrecht abgehenden Seitentrieben.
Bei der Pflanzung brauchen Sie nicht zu schneiden. Damit der Mitteltrieb gerade nach oben wächst, binden Sie ihn bei Bedarf immer wieder am Pflock an. Warten Sie damit nicht zu lange, denn er kann bei starkem Wind abbrechen. Nun bilden sich auch einige Seitentriebe, die ungeschnitten bleiben. Nur wenn sie sehr stark sind, werden sie waagrecht gebunden. Dazu können Sie z. B. eine Astklammer verwenden.
Im zweiten Jahr blühen die Seitentriebe reichlich und bilden Früchte. Die Seiten-triebe senken sich unter der Fruchtlast etwas ab. Noch immer wird nichts geschnitten.
Erst ab dem dritten oder vierten Standjahr brauchen Sie die Schere: Jetzt werden zu lange und nach unten hängende Seitentriebe auf einen kurzen Trieb, der stammnäher entspringt, abgeleitet. Die Stammverlängerung können Sie ebenfalls auf einen tiefer ansetzenden Trieb zurückschneiden.



Unser Tipp: Aroma-Felsenbirnen statt Heidelbeeren
Heidelbeeren gedeihen nur auf sauren Böden mit niedrigem pH-Wert. In den meisten Gegenden ist der pH-Wert aber höher. Die Pflanzen bekommen dann nach wenigen Jahren helle Blätter, weil sie bei hohem pH-Wert nicht genügend des Nährelements Eisen aus dem Boden aufnehmen können. Dann wachsen sie immer schlechter.Nur mit hohem technischen Aufwand (Rinnenkultur, Bodenaustausch mit saurem Torf, Dammkultur mit Säge-spänen), der oft nicht den Grundsätzen einer nachhaltigen Landbewirtschaf-tung entspricht, können Heidelbeeren auf Böden mit höherem pH-Wert angebaut werden. Daher können wir  Kulturheidelbeeren nicht allgemein zur Anpflanzung im Garten empfehlen.
Stattdessen raten wir dazu, die Aroma-Felsenbirne zu pflanzen. Sie verträgt auch Böden mit hohem pH-Wert sehr gut. Ihre Früchte ähneln denen der Kulturheidelbeere, und Sie können sie genauso verwenden: frisch genießen oder verarbeiten!





Versandgewicht: 2,00 kg

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